WordPress Agentur für Websites, die nicht am Plugin-Stack hängen
WordPress ist schnell aufgesetzt und genauso schnell ruiniert: 40 Plugins, ein Page Builder, der HTML aufbläht, und ein Theme, das niemand mehr updaten will. Wir bauen WordPress als richtige Software, mit eigenem Block-Theme, eigenen Blöcken und einem Deployment, das den Namen verdient.
Vertrauen von über 200 Unternehmen
Das Problem ist nie WordPress, es ist der Bauplan
WordPress ist ein hervorragendes Content-System. Die Redaktions-Oberfläche kennt jeder, der Block-Editor ist inzwischen erwachsen, und die REST-API macht es zu einem soliden Backend für fast alles. Trotzdem sehen wir ständig Websites, die sich anfühlen, als wäre WordPress das Problem.
Ist es nicht. Es ist der Bauplan: ein gekauftes Multipurpose-Theme, das für jede denkbare Branche gedacht war und deshalb für keine gut ist. Ein Page Builder, der aus einer Textspalte fünf verschachtelte Divs macht. Vierzig Plugins, von denen sieben seit zwei Jahren kein Update mehr gesehen haben, was nicht nur Performance kostet, sondern eine reale Sicherheitsfrage ist. Und Bearbeitung direkt auf dem Live-System, ohne Staging und ohne Versionierung.
Wir bauen anders. Ein eigenes Block-Theme, zugeschnitten auf Ihre Inhalte. Eigene Gutenberg-Blöcke, die Ihre Redaktion frei kombiniert, ohne das Layout zerstören zu können. Plugins nur dort, wo sie echte Arbeit abnehmen. Alles versioniert in Git, deployed über eine Pipeline, mit Staging-Umgebung. Und weil unser SEO-Team im selben Haus sitzt, sind saubere Struktur, strukturierte Daten und Core Web Vitals von Anfang an Teil des Bauplans.
Passt WordPress überhaupt zu Ihrem Vorhaben?
Wir verkaufen lieber das richtige System als das größte Projekt
WordPress ist die richtige Wahl, wenn …
- Inhalte stehen im Mittelpunkt: Unternehmenswebsite, Magazin, Wissenshub, Karriereportal.
- Ihre Redaktion soll ohne Entwickler arbeiten können, aber innerhalb klarer Leitplanken.
- Sie brauchen einen überschaubaren Shop, den WooCommerce gut abbildet.
- Mehrere Standorte oder Marken sollen über ein Multisite-Setup laufen.
- Sie wollen ein System, für das es dauerhaft Entwickler am Markt gibt.
Ein anderes System passt besser, wenn …
- Ihr Shop hat komplexe B2B-Preislogik oder sehr große Kataloge, dann gehört er nach Shopware oder Magento.
- Sie brauchen feingranulare Redaktionsrechte und Freigabe-Workflows über viele Ebenen, das kann TYPO3 besser.
- Transaktionslast und Datenmenge liegen im Enterprise-Bereich mit harten Verfügbarkeitszusagen.
- Niemand soll sich um Updates kümmern, WordPress braucht laufende Pflege, sonst wird es zum Sicherheitsrisiko.
Wir entwickeln auf allen fünf Systemen. Deshalb können wir Ihnen sagen, welches zu Ihren Prozessen passt, ohne dabei das eigene Portfolio verteidigen zu müssen.
Die vier Baustellen, die wir bei WordPress am häufigsten sehen
Und wie wir sie abstellen, statt sie zu umgehen
Plugin-Stack als Sicherheitsrisiko
Jedes Plugin ist fremder Code mit vollem Zugriff. Verwaiste oder schlecht gepflegte Plugins sind der häufigste Einstiegspunkt bei kompromittierten WordPress-Installationen. Wir bewerten jedes Plugin nach Wartungsstand, Verbreitung und Notwendigkeit und ersetzen Risikofälle durch eigenen Code.
Page Builder gegen Core Web Vitals
Elementor, Divi und Co. erzeugen tiefe DOM-Strukturen und viel CSS, das auf jeder Seite mitgeladen wird. Wir setzen stattdessen auf den Block-Editor mit eigenen Blöcken, was schlankeres Markup, bessere Ladezeiten und trotzdem volle Redaktionsfreiheit bedeutet.
Kein Staging, keine Versionierung
Änderungen direkt im Live-System sind in vielen WordPress-Projekten Alltag, und der Grund, warum niemand mehr Updates einspielen will. Wir richten Git, Staging und Deployment-Pipeline ein, damit Updates ein Routinevorgang werden statt ein Risiko.
WooCommerce bei wachsendem Volumen
Mit steigender Bestellzahl wird der Shop träge, vor allem im Backend. HPOS (High Performance Order Storage), sauberes Objekt-Caching und aufgeräumte Metadaten machen den Unterschied zwischen einem Shop, der mitwächst, und einem, der bremst.
Unsere WordPress-Leistungen
Von der ersten Architekturentscheidung bis zum laufenden Betrieb
Individuelles Block-Theme
Ein Theme, das genau Ihre Inhalte abbildet, statt fünfzig Demo-Layouts mitzuschleppen. Full Site Editing, wo es hilft, klare Leitplanken, wo es nötig ist.
Eigene Gutenberg-Blöcke
Blöcke für Ihre wiederkehrenden Inhaltsmuster, mit definierten Feldern und festem Markup. Die Redaktion kombiniert frei, das Design bleibt konsistent.
WooCommerce-Entwicklung
Shop-Setup, individuelle Checkout-Logik, Zahlungs- und Versandarten, Schnittstellen zur Warenwirtschaft und Optimierung für wachsendes Bestellvolumen.
Performance & Core Web Vitals
Plugin-Bereinigung, Objekt- und Seiten-Caching, Bildpipeline, kritisches CSS, sauberes Skript-Laden. Messbar in PageSpeed Insights und in den Felddaten.
Wartung, Updates & Sicherheit
Geplante Update-Zyklen mit Staging-Test, Backup- und Wiederherstellungskonzept, Monitoring und Härtung. Damit aus einem Sicherheits-Update kein Notfall wird.
Headless & Schnittstellen
WordPress als Backend hinter einem eigenen Frontend, angebunden über REST-API oder WPGraphQL. Dazu Anbindungen an CRM, Newsletter, PIM und Bewerbermanagement.
Womit wir WordPress tatsächlich bauen
Kein Marketing-Stack, sondern das, was in unseren Projekten im Einsatz ist
WordPress 6.x, PHP 8.x, Composer-basierte Projektstruktur, WP-CLI
Block-Themes, theme.json, eigene Blöcke mit React, modernes Build-Setup
Custom Post Types, Taxonomien, benutzerdefinierte Felder, Block-Patterns
WooCommerce, HPOS, Zahlungs- und Versand-Erweiterungen, Feed-Anbindung
REST-API, WPGraphQL, Next.js-Frontends, Webhooks
Git, CI/CD, Staging, Objekt-Cache, Backups, Uptime- und Security-Monitoring
Vier Wege, WordPress zu bauen
Welcher Ansatz passt zu Ihrem Projekt, Ihrem Budget und Ihrem Team?
| Ansatz | Aufwand | Performance | Passt für |
|---|---|---|---|
| Fertiges Theme, leicht angepasst | Gering | Mittel bis schlecht | Sehr kleines Budget, kurze Lebensdauer |
| Page-Builder-Website | Gering bis mittel | Meist schwach | Schnelle Kampagnenseiten ohne Anspruch an Ladezeit |
| Individuelles Block-Theme | Mittel bis hoch | Sehr gut | Unternehmenswebsites mit eigener Redaktion, unsere Empfehlung |
| Headless mit eigenem Frontend | Hoch | Sehr gut | Starke Frontend-Anforderungen, mehrere Ausspielkanäle |
In den meisten Projekten ist das individuelle Block-Theme der wirtschaftliche Sweet Spot: deutlich bessere Performance und Pflegbarkeit als ein Page Builder, ohne den Wartungsaufwand eines eigenen Frontends.
So läuft ein WordPress-Projekt bei uns
Fünf Phasen, feste Ergebnisse, keine Blackbox
Inhalte & Struktur
Bevor Design entsteht, klären wir die Inhalte: Welche Seitentypen gibt es, welche wiederkehrenden Muster, welche Redaktionsprozesse? Daraus entstehen Content-Typen, Taxonomien und die Block-Bibliothek. Bei Relaunches kommt hier die SEO-Baseline dazu.
Design & Block-Bibliothek
Design entlang der echten Inhalte, nicht entlang von Blindtext. Parallel definieren wir, welche Blöcke die Redaktion bekommt und welche Freiheitsgrade jeder Block hat, damit später niemand versehentlich das Layout sprengt.
Theme- & Block-Entwicklung
Eigenes Block-Theme mit theme.json, eigene Blöcke, Custom Post Types, Schnittstellen. Alles in Git, deployed über eine Pipeline auf Staging, das Sie jederzeit ansehen können.
Redaktionsschulung & Go-live
Inhalte migrieren, Redaktion schulen, technische Abnahme entlang einer Checkliste: Core Web Vitals, strukturierte Daten, Redirect-Mapping bei Relaunches, Tracking und Consent-Setup. Danach kontrollierter Go-live.
Wartung & Ausbau
Regelmäßige Updates mit Staging-Test, Backups, Monitoring und Security-Checks. Dazu Weiterentwicklung in kleinen, priorisierten Paketen statt in großen Relaunch-Sprüngen alle fünf Jahre.
Aus der Praxis: wie wir WordPress erweitern
Zwei Beispiele, an denen sich sauberer von schnellem Code unterscheidet
Eigener Block statt Page-Builder-Element
Ein registrierter Block liefert festes, sauberes Markup. Die Redaktion füllt Felder, nicht Divs.
// inc/blocks.php
add_action('init', function () {
register_block_type(__DIR__ . '/../build/blocks/case-teaser');
});
// build/blocks/case-teaser/render.php
$titel = $attributes['titel'] ?? '';
$kpi = $attributes['kpi'] ?? '';
?>
<article <?php echo get_block_wrapper_attributes(); ?>>
<h3><?php echo esc_html($titel); ?></h3>
<p class="case-teaser__kpi"><?php echo esc_html($kpi); ?></p>
</article> WooCommerce auf HPOS umstellen
High Performance Order Storage legt Bestellungen in eigene Tabellen statt in die Post-Meta. Bei wachsendem Volumen macht das den Unterschied im Backend.
// Kompatibilitaet des eigenen Plugins erklaeren
add_action('before_woocommerce_init', function () {
if (class_exists(FeaturesUtil::class)) {
FeaturesUtil::declare_compatibility(
'custom_order_tables',
__FILE__,
true
);
}
}); WordPress schnell bekommen, und schnell halten
Bei WordPress liegt der Performance-Gewinn selten im Server. Er liegt fast immer in dem, was das Theme und die Plugins auf jeder Seite mitschleppen.
Weniger Code auf jeder Seite
Ein individuelles Block-Theme lädt nur das CSS und JavaScript, das die Seite wirklich braucht. Multipurpose-Themes und Page Builder laden ihr komplettes Repertoire, auch auf einer reinen Textseite. Das ist der größte einzelne Hebel auf LCP.
Caching in zwei Ebenen
Objekt-Cache für Datenbankabfragen, Seiten-Cache für fertige HTML-Antworten. Richtig kombiniert senkt das die TTFB deutlich, gerade bei inhaltsreichen Seiten mit vielen Abfragen.
Bilder und Schriften disziplinieren
Moderne Formate, korrekte Größenangaben, Preload für das LCP-Bild, selbst gehostete Schriften mit passendem Fallback. Klingt unspektakulär, verhindert aber genau die Layout-Verschiebungen, die Nutzer als billig wahrnehmen.
Typische WordPress-Projekte
Womit Kunden zu uns kommen, und was daraus wird
Unternehmenswebsite mit Redaktion
Eigenes Block-Theme, 20 individuelle Blöcke, Redaktionsschulung, Relaunch mit vollständigem Redirect-Mapping.
WooCommerce-Shop
Shop mit individueller Versandlogik, Warenwirtschafts-Anbindung und HPOS-Umstellung für wachsendes Bestellvolumen.
Multisite für mehrere Standorte
Ein Netzwerk, gemeinsame Bausteine, lokale Redaktionen mit eigenen Rechten und Inhalten.
Headless mit eigenem Frontend
WordPress als Redaktionssystem hinter einem Next.js-Frontend, angebunden über WPGraphQL.
Was den Aufwand Ihres WordPress-Projekts bestimmt
Drei Größen entscheiden, ob ein Projekt schlank bleibt oder wächst
Zahl der Seitentypen und Blöcke
Jeder eigene Block ist ein kleines Softwareprodukt mit Feldern, Template und Redaktions-Oberfläche. Eine schlanke Bibliothek aus zwölf Bausteinen ist etwas anderes als vierzig Spezialfälle, die je einmal vorkommen.
Anspruch der Redaktion
Mehrsprachigkeit, Multisite und feingranulare Rechte sind machbar, kosten aber Konzeption und Testaufwand. Wer mit einer Sprache und einem Redaktionsteam auskommt, spart genau diesen Block.
Shop- und Schnittstellenumfang
WooCommerce mit Standardprozessen ist zügig aufgesetzt. Individuelle Versand- und Preislogik, Warenwirtschafts-Anbindung und die HPOS-Umstellung bestehender Shops sind eigene Arbeitspakete.
| Projekttyp | Typischer Umfang | Typische Dauer |
|---|---|---|
| Kompakte Unternehmenswebsite | Block-Theme, 8 bis 12 Seitentypen | 6 bis 10 Wochen |
| Umfangreiche Website mit Redaktion | Individuelle Blöcke, Multisprache, Schnittstellen | 3 bis 5 Monate |
| WooCommerce-Shop | Shop-Logik, Zahlung, Versand, Warenwirtschaft | 3 bis 5 Monate |
| Headless-Setup | WordPress als Backend, eigenes Frontend | ab 4 Monaten |
| Wartung & Betrieb | Updates, Backups, Monitoring, kleine Änderungen | Fortlaufend |
Die Dauer sind Erfahrungswerte für Projekte dieser Größenordnung. Ein verbindliches Angebot legen wir nach dem Konzeptworkshop vor, wenn Umfang und Schnittstellen geklärt sind, und dann hält es.
Technik ist bei uns kein Zulieferer-Thema
Beide Geschäftsführer sind Software-Ingenieure. Entwicklung, SEO, Google Ads und Tracking sitzen im selben Haus, in sieben Fachabteilungen. Das heißt: Wenn nach dem Launch die Sichtbarkeit einbricht, müssen Sie nicht zwei Dienstleister moderieren.
Häufige Fragen zur WordPress-Entwicklung
Was kostet eine individuelle WordPress-Website?
Zwischen einer kompakten Unternehmenswebsite und einem mehrsprachigen Auftritt mit Shop und Schnittstellen liegen Größenordnungen. Entscheidend sind die Zahl der Seitentypen und Blöcke, der Anspruch der Redaktion (Mehrsprachigkeit, Multisite, Rechte) und der Umfang an Shop- und Schnittstellenlogik. Wir kalkulieren nach dem Konzeptgespräch, wenn wir wissen, worüber wir reden.
Warum kein fertiges Theme oder ein Page Builder?
Beides ist günstiger in der Anschaffung und teurer im Betrieb. Multipurpose-Themes schleppen Code für Funktionen mit, die Sie nie nutzen. Page Builder erzeugen tiefe DOM-Strukturen und laden viel CSS auf jeder Seite. Beides kostet Ladezeit und Pflegbarkeit. Ein individuelles Block-Theme ist nach zwei bis drei Jahren praktisch immer die günstigere Rechnung.
Ist WordPress sicher genug für Unternehmen?
Ja, wenn es gepflegt wird. Die weit überwiegende Zahl kompromittierter WordPress-Sites fällt nicht über den Core, sondern über veraltete Plugins und Themes. Unsere Antwort darauf ist unspektakulär und wirksam: wenige, gut gepflegte Plugins, feste Update-Zyklen mit Staging-Test, Backups und Monitoring.
Wie viele Plugins sind in Ordnung?
Nicht die Zahl ist entscheidend, sondern die Qualität. Zehn aktiv gepflegte, schlanke Plugins sind unproblematisch, drei verwaiste sind ein Risiko. Unsere Faustregel: Jedes Plugin muss echte Arbeit abnehmen, aktiv gepflegt sein und darf nicht auf jeder Seite Assets laden, die nur eine einzige Seite braucht.
Kann unsere Redaktion selbst Seiten bauen?
Genau darauf zielt unser Ansatz. Sie bekommen eine Bibliothek eigener Blöcke mit definierten Feldern und festem Markup. Die Redaktion kombiniert diese Blöcke frei zu neuen Seiten, kann das Design dabei aber nicht zerstören. Freiheit innerhalb von Leitplanken statt Blankoscheck.
Ist WooCommerce ein vollwertiger Shop?
Für überschaubare Sortimente und klare Prozesse: ja, und das sehr wirtschaftlich, besonders wenn Content und Shop zusammengehören. Bei großen Katalogen, komplexer B2B-Preislogik oder mehreren Ländergesellschaften raten wir zu Shopware oder Magento. Wir sagen das vor dem Angebot, nicht im zweiten Projektjahr.
Was ist HPOS bei WooCommerce?
High Performance Order Storage legt Bestellungen in eigenen Datenbanktabellen ab statt als Posts mit Metadaten. Bei wachsendem Bestellvolumen wird dadurch vor allem das Backend deutlich schneller. Wir stellen bestehende Shops darauf um und prüfen dabei jedes Plugin auf Kompatibilität.
Machen Sie auch SEO für WordPress?
Ja, seit 2004 und als Google Premier Partner. Bei WordPress-Projekten heißt das konkret: saubere Permalink- und Archivstrategie gegen Duplicate Content, strukturierte Daten, interne Verlinkung und Core Web Vitals von Anfang an. Details auf unserer Seite zu WordPress SEO.
Weitere Systeme, die wir entwickeln
Wir arbeiten auf allen fünf Plattformen, deshalb beraten wir ergebnisoffen
Sie haben bereits einen WordPress-Auftritt und brauchen vor allem Sichtbarkeit? Dann ist unsere SEO-Seite der richtige Einstieg.
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WordPress-Vorhaben in 45 Minuten einordnen
Sven Heib, Gründer & Geschäftsführer, selbst Software-Ingenieur. Im Erstgespräch klären wir, ob WordPress das richtige System ist, welchen Aufwand Ihr Vorhaben realistisch bedeutet und wo die Risiken liegen. Kostenlos und unverbindlich.