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LinkedIn Ads im B2B: Formate, Targeting und Lead-Formulare

Inhaltsverzeichnis
  1. LinkedIn Ads oder Google Ads: welcher Kanal für welche Frage
  2. Aufbau einer LinkedIn-Kampagne: die fünf Schritte im Kampagnen-Manager
  3. Targeting: Zielgruppen für B2B bauen
  4. Anzeigenformate und Lead-Formulare
  5. Messen: Welche Zahlen zählen
  6. Prüfliste vor dem Start
  7. Wann sich ein Partner lohnt
  8. Häufig gestellte Fragen
  9. Für wen eignen sich LinkedIn Ads?
  10. Wie funktioniert das Targeting bei LinkedIn Ads?
  11. Was sind LinkedIn Lead Gen Forms?
  12. Was kostet LinkedIn-Werbung?
  13. Wie messe ich den Erfolg von LinkedIn Ads im B2B?
  14. Fazit
  15. Quellen
Fotorealistische Editorial-Aufnahme eines hellen Besprechungstischs aus Eichenholz im weichen Morgenlicht: im Vordergrund scharf ein Stapel unbeschrifteter weißer Visitenkarten und ein flach liegendes Tablet mit einem abstrakten Formular aus drei leeren Eingabefeldern und einem markenorangefarbenen Absenden-Button als Sinnbild für LinkedIn-Lead-Formulare; dahinter ein Monitor mit einem Raster aus grauen Profil-Platzhaltern, von denen fünf orange umrandet sind, als Sinnbild für gezieltes B2B-Targeting nach Funktion, Branche und Unternehmen; im unscharfen Hintergrund Fensterfront und Pflanze. Keine Personen, keine Logos, keine lesbaren Texte; bewusst als echte Fotografie mit natürlichem Licht gestaltet, nicht als isometrische 3D-Objekt-Komposition, nicht als flaches Dashboard-UI-Fenster und nicht als abstrakte Netzwerk-Visualisierung vor dunklem Navy-Hintergrund. KI-generiert

Kurz beantwortet: LinkedIn Ads lohnen sich im B2B, wenn Sie Entscheider nach Funktion, Branche und Unternehmen ansprechen wollen. Voraussetzung ist, dass ein Lead für Sie mehr wert ist als ein Klick. Aufgebaut wird eine Kampagne im Kampagnen-Manager in fünf Schritten: erst das Ziel, dann die Zielgruppe, das Anzeigenformat, Budget mit Zeitplan und Gebot, zuletzt die Anzeigen. Ob die Kampagne Anfragen bringt, entscheidet am Ende nicht die Anzeige, sondern die Zielseite und die Rückmeldung der Lead-Qualität aus dem Vertrieb.

Wer Geschäftskunden gewinnen will, steht vor einer Kanalfrage: Google Ads erreicht Menschen, die bereits suchen. LinkedIn erreicht Menschen, die noch nicht suchen, aber genau zur Zielgruppe gehören. Dieser Beitrag zeigt, wie LinkedIn Werbung im B2B aufgebaut wird, welche Targeting-Bausteine es gibt, wann Lead-Formulare sinnvoll sind und woran sich entscheidet, ob der Kanal für Ihr Angebot passt.

LinkedIn Ads oder Google Ads: welcher Kanal für welche Frage

Beide Kanäle lösen unterschiedliche Aufgaben. Eine Suchanzeige bei Google erscheint, wenn jemand einen Begriff eingibt, und fängt vorhandene Nachfrage ab. LinkedIn schaltet Anzeigen nach Merkmalen der Person, nicht nach einer Suchanfrage. Laut der Einführungsschulung von LinkedIn sammelt die Plattform eine große Community von Fach- und Führungskräften, von der Managementebene bis zu Mitarbeitenden. Für B2B heißt das: Sie können gezielt die Rolle erreichen, die über ein Projekt mitentscheidet, auch wenn diese Person nie nach Ihrer Leistung googelt.

Daraus folgt eine einfache Arbeitsteilung. Wer ein klar benanntes Problem hat und aktiv nach einem Anbieter sucht, kommt über Google Ads im B2B am schnellsten zur Anfrage. LinkedIn eignet sich, wenn das Buying Center aus mehreren Rollen besteht, der Entscheidungsweg lang ist und Sie früh in die Wahrnehmung der richtigen Personen kommen wollen. Beide Kanäle ergänzen sich, und in der Praxis sollte ein Lead aus beiden Quellen im CRM dieselbe Spur hinterlassen, damit der Vergleich überhaupt möglich ist. Wer zusätzlich organisch Sichtbarkeit bei Entscheidern aufbauen will, findet im Beitrag zu B2B SEO den passenden Gegenpart.

Aufbau einer LinkedIn-Kampagne: die fünf Schritte im Kampagnen-Manager

Der Kampagnen-Manager ist laut LinkedIn Hilfe die Self-Service-Werbeplattform, in der Sie Werbekampagnen erstellen, verwalten und messen. Die Schulung „Einführung in LinkedIn Ads" gliedert die Erstellung in feste Schritte: Kampagnenziel festlegen, passende Zielgruppe wählen, Anzeigenformat auswählen, Budget, Zeitplan und Gebot festlegen, Anzeigen erstellen, Kampagne starten und optimieren. Voraussetzung ist eine LinkedIn-Unternehmensseite, von der aus die Anzeigen gesponsert werden.

Aufbau einer LinkedIn-Kampagne im B2B Fünf Schritte nacheinander: erstens Kampagnenziel, zweitens Zielgruppe, drittens Anzeigenformat, viertens Budget, Zeitplan und Gebot, fünftens Anzeigen erstellen. Darunter ein Rückkanal: Die Qualität der Anfragen aus dem Vertrieb fließt in die Zielgruppen- und Formatwahl zurück. AUFBAU EINER LINKEDIN-KAMPAGNE 1 Ziel Was soll passieren: Anfrage oder Reichweite? 2 Zielgruppe Funktion, Branche, Unternehmen, Listen 3 Format Bild, Video, Text, Lead-Formular 4 Budget und Gebot Zeitplan, Gebot, Tagesbudget 5 Anzeigen Botschaft, Zielseite, Handlungsaufforderung Rückkanal: Qualität der Anfragen aus dem Vertrieb Welche Zielgruppe und welches Format qualifizierte Leads liefert, bestimmt Schritt 2 und 3 der nächsten Runde
Die fünf Schritte einer LinkedIn-Kampagne, ergänzt um den Rückkanal aus dem Vertrieb, der die nächste Runde steuert.
Aufbau einer LinkedIn-Kampagne im B2B Fünf Schritte untereinander: erstens Kampagnenziel, zweitens Zielgruppe, drittens Anzeigenformat, viertens Budget, Zeitplan und Gebot, fünftens Anzeigen erstellen. Darunter ein Rückkanal: Die Qualität der Anfragen aus dem Vertrieb fließt in die Zielgruppen- und Formatwahl zurück. AUFBAU EINER LINKEDIN-KAMPAGNE 1 Ziel Was soll passieren: Anfrage oder Reichweite? 2 Zielgruppe Funktion, Branche, Unternehmen, Listen 3 Format Bild, Video, Text, Lead-Formular 4 Budget und Gebot Zeitplan, Gebot, Tagesbudget 5 Anzeigen Botschaft, Zielseite, Handlungsaufforderung Rückkanal: Qualität der Anfragen aus dem Vertrieb bestimmt Zielgruppe und Format der nächsten Runde
Die fünf Schritte einer LinkedIn-Kampagne, ergänzt um den Rückkanal aus dem Vertrieb, der die nächste Runde steuert.

Der Schritt, an dem B2B-Kampagnen am häufigsten scheitern, ist der erste: Wer „Reichweite" wählt, bekommt Reichweite. Wer Anfragen braucht, wählt ein Ziel, das auf Leads und Zielseiten-Aktionen ausgerichtet ist, und akzeptiert dafür eine kleinere, genauer umrissene Zielgruppe.

Targeting: Zielgruppen für B2B bauen

LinkedIn beschreibt Matched Audiences als Targeting-Funktionen, mit denen Werbetreibende eigene Daten mit den Daten von LinkedIn kombinieren. Die Entwicklerdokumentation von LinkedIn nennt drei Anwendungsfälle, die sich direkt auf B2B übertragen lassen:

  • Website-Retargeting: Besucher Ihrer Website, die über den LinkedIn Insight Tag erfasst wurden, sehen Folgeanzeigen. Das setzt voraus, dass der Tag datenschutzkonform und nach Einwilligung geladen wird.
  • Kontakt-Targeting: Sie laden eine Liste bekannter Kontakte hoch, die über gehashte E-Mail-Adressen abgeglichen wird. Typisch sind Bestandskunden zum Ausschließen oder Interessenten aus dem CRM zum gezielten Nachfassen.
  • Unternehmens-Targeting: Sie sprechen eine Liste von Zielunternehmen an, etwa für Account-Based Marketing, bei dem Sie nicht Branchen, sondern konkrete Firmen erreichen wollen.

Zusätzlich lässt sich die Zielgruppe über Profilmerkmale eingrenzen, zum Beispiel nach Funktion, Branche und Unternehmen. Je enger die Eingrenzung, desto kleiner die Zielgruppe und desto weniger Auslieferung. Eine praktische Regel für den Start: eine Zielgruppe, die eine Rolle in einer Branche beschreibt, statt einer Zielgruppe, die alles abdecken soll.

Anzeigenformate und Lead-Formulare

LinkedIn bietet verschiedene Anzeigenformate, darunter Bild-, Video- und Textanzeigen. Welche davon passt, richtet sich nach dem Ziel aus Schritt 1 und nach der Frage, wie viel Erklärung Ihr Angebot braucht. Eine Dienstleistung mit langem Entscheidungsweg profitiert eher von Inhalten, die Fachwissen zeigen, als von einem direkten Angebot an Menschen, die noch nicht wissen, dass sie ein Problem haben.

Welches Format in Frage kommt, hängt nach LinkedIns Hilfe vom gewählten Kampagnenziel ab. Die Übersicht fasst zusammen, was LinkedIn selbst zu den vier Formatgruppen dokumentiert:

FormatWofürStärkeWorauf achten
Sponsored ContentHervorgehobene Beiträge im LinkedIn-Feed mit Text, Bild, Video, Dokument oder StellenanzeigeErscheint dort, wo Mitglieder ohnehin Fachinhalte lesenIst als „Gesponsert“ oder „Promoted“ gekennzeichnet; die Botschaft muss im Feed neben redaktionellen Beiträgen bestehen
TextanzeigenReiner Text oder Text mit Bild, etwa einem Logo, in der rechten SeitenleisteEinfach aufzusetzen, ein Klick führt zum gewählten ZielLaut LinkedIn auf vielen Desktop-Seiten sichtbar, nicht im Feed
Sponsored MessagingMessage Ads und Conversation Ads in den LinkedIn-NachrichtenDirekte Ansprache im persönlichen PostfachZustellung an Mitgliedersegmente, nicht an einzeln gewählte Personen; im EWR und in der Schweiz sehen nur Mitglieder die Anzeigen, die zugestimmt haben
Dynamic AdsPersonalisierte Anzeigen in der rechten Seitenleiste, etwa für Unternehmen, Jobangebote oder FachinhalteNutzt Profilbild, Name und Tätigkeitsbereich der MitgliederMitglieder können festlegen, dass ihre Profildaten nicht für personalisierte Werbung genutzt werden

Lead-Formulare (Lead Gen Forms) halten den Interessenten in der Plattform und senken die Hürde, weil er kein externes Formular ausfüllen muss. LinkedIn beschreibt sie als Weg, Leads direkt auf LinkedIn zu erfassen. Zum Einrichten gehören Standardfelder, bei Bedarf eigene Fragen, eine Datenschutz-URL und eine Dankesnachricht, optional mit Landingpage. Der Preis dafür ist weniger Vorqualifizierung: Wer mit zwei Klicks eine Anfrage absendet, hat sich weniger Gedanken gemacht als jemand, der eine Zielseite liest und dann das Kontaktformular öffnet. Ob Lead-Formular oder Zielseite besser passt, zeigt sich deshalb nicht an der Menge der Leads, sondern an dem Anteil, der im Vertrieb zu einem Gespräch führt.

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Messen: Welche Zahlen zählen

Der Kampagnen-Manager liefert Reporting zu Impressionen, Klicks und Leads. Für die Bewertung im B2B reicht das nicht. Entscheidend ist, welche Leads zu qualifizierten Gesprächen werden. Dafür braucht es drei Dinge: eine saubere Kennzeichnung der Kampagnenquelle auf der Zielseite, ein Formular, das die Quelle an das CRM weitergibt, und eine regelmäßige Rückmeldung aus dem Vertrieb, welche Anfragen brauchbar waren. Ohne diese Rückmeldung optimiert jede Kampagne auf das, was sie sieht, und das ist die Anzahl der Formulare.

Prüfliste vor dem Start

  • Ziel der Kampagne ist eine Anfrage oder ein konkreter nächster Schritt, nicht allgemeine Reichweite.
  • Die Zielgruppe beschreibt eine Rolle in einer Branche oder eine Liste von Zielunternehmen.
  • Die Zielseite beantwortet die Frage, die in der Anzeige gestellt wird, und führt zu genau einer Handlung.
  • Insight Tag und Einwilligung sind geprüft, bevor Retargeting-Zielgruppen aufgebaut werden.
  • Die Quelle jedes Leads landet im CRM, und der Vertrieb gibt Rückmeldung zur Qualität.
  • Eine Entscheidung steht fest, nach welchem Zeitraum und nach welcher Kennzahl die Kampagne angepasst oder beendet wird.

Wann sich ein Partner lohnt

Eine einzelne Kampagne lässt sich intern aufsetzen. Aufwendig wird es, sobald mehrere Kanäle und die Auswertung im CRM zusammenspielen sollen: Dann müssen Zielgruppen, Tracking und Lead-Qualität kanalübergreifend gedacht werden. Wir betreuen keine Kampagnen im LinkedIn-Kampagnen-Manager. B2B-Zielgruppen nach Funktion, Branche und Unternehmen erreichen wir über das LinkedIn-Profil-Targeting in Microsoft Ads und über Google Ads im B2B. Wenn Sie wissen möchten, welcher dieser Wege zu Ihrem Angebot passt, sprechen Sie mit uns in einer Erstberatung. Wir ordnen Zielgruppe, Kanalmix und Messung für Ihr Vorhaben ein, bevor Budget fließt.

Häufig gestellte Fragen

Für wen eignen sich LinkedIn Ads?

LinkedIn Ads eignen sich für B2B-Unternehmen, die Entscheider nach Funktion, Branche oder Unternehmen gezielt erreichen wollen und deren Entscheidungsweg lang ist. Für Angebote, die kaum Erklärung brauchen und bei denen Kunden aktiv suchen, ist eine Suchanzeige bei Google häufig der schnellere Weg.

Wie funktioniert das Targeting bei LinkedIn Ads?

Zielgruppen lassen sich über Profilmerkmale wie Funktion, Branche und Unternehmen eingrenzen. Zusätzlich gibt es Matched Audiences mit drei Anwendungsfällen: Website-Retargeting über den Insight Tag, Kontakt-Targeting über hochgeladene Listen mit gehashten E-Mail-Adressen und Unternehmens-Targeting über Listen von Zielunternehmen.

Was sind LinkedIn Lead Gen Forms?

Lead Gen Forms sind Formulare, die Interessenten direkt in der Plattform ausfüllen, ohne eine externe Zielseite zu öffnen. Sie senken die Hürde zur Anfrage, bringen aber weniger Vorqualifizierung mit, weshalb die Qualität der Leads im Vertrieb geprüft werden sollte.

Was kostet LinkedIn-Werbung?

Es gibt keinen festen Preis. Im Kampagnen-Manager legen Sie Budget, Zeitplan und Gebot selbst fest, die tatsächliche Auslieferung hängt unter anderem von der Zielgruppe und der Auktion ab. Je enger die Zielgruppe, desto weniger Auslieferung ist zu erwarten.

Wie messe ich den Erfolg von LinkedIn Ads im B2B?

Impressionen, Klicks und Leads liefert der Kampagnen-Manager. Aussagekräftig wird die Messung erst, wenn die Kampagnenquelle im CRM landet und der Vertrieb zurückmeldet, welche Anfragen zu qualifizierten Gesprächen geführt haben.

Fazit

LinkedIn Ads lohnen sich im B2B, wenn eine klar umrissene Rolle in einer Branche oder eine Liste von Zielunternehmen erreicht werden soll und ein Lead mehr wert ist als ein Klick. Entscheidend sind drei Dinge: ein Kampagnenziel, das auf Anfragen ausgerichtet ist, eine enge Zielgruppe aus Profilmerkmalen und Matched Audiences sowie die Rückmeldung der Lead-Qualität aus dem Vertrieb. Ob Lead-Formular oder Zielseite besser passt, zeigt erst der Anteil der Anfragen, der zu einem Gespräch führt. Wenn Sie B2B-Zielgruppen nach Funktion, Branche und Unternehmen erreichen wollen, setzen wir das im Rahmen unseres Performance Marketing über das LinkedIn-Profil-Targeting in Microsoft Ads und über Google Ads im B2B um. Welcher Weg zu Ihrem Angebot passt, ordnen wir in einer Erstberatung ein, bevor Budget fließt.

Quellen

Alle Quellen abgerufen am 23.10.2026.

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Sven Heib
Sven Heib
Gründer und Geschäftsführer
Sven Heib hat Beyond Media 2004 gegründet und ist seither Geschäftsführer. Als Software-Ingenieur brachte er von Anfang an einen technischen Blick auf SEO und Web-Entwicklung mit, aus dem sich die heutige Full-Service-Agentur entwickelt hat.
Sven Heib
Autor
Sven Heib
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Sven Heib hat Beyond Media 2004 gegründet und ist seither Geschäftsführer. Als Software-Ingenieur brachte er von Anfang an einen technischen Blick auf SEO und Web-Entwicklung mit, aus dem sich die heutige Full-Service-Agentur entwickelt hat.

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