InDisplay, Wissenswertes

WAS IST WAS? Heute: Banner

Was sind Banner

Banner Werbung (eng. Display Advertising) ist eine der ältesten und immer noch wichtigsten Werbeformen im Internet. Banner sind allgegenwärtig und es gibt nur wenige nicht private Seiten, ohne Abopflicht, die darauf verzichten können.

Seitenbetreiber schaffen im Content Bereich Platz für Banner und vergeben diesen gegen eine Gebühr. Ein essenzieller Aspekt bei Bannern ist das Design – oft entscheidet dies über Erfolg oder Misserfolg!

 

Formate & Spezifikationen

Formate – Prio1

Die wichtigsten Formate sind die sogenannten IAB Standards.

Oft gilt, je mehr Formate zur Verfügung stehen, um so besser. Achtung, große Formate sind manchmal teurer!

 

 Formate – Prio2

Die nächste Ausbaustufe, nach den drei IABs, sind folgende Formate:

  •  250×250 Square
  •  300×600 Half Page Ad
  •  320×50 Mobile
  •  468×60 Banner (auch Full oder Standard Banner)

 

Formate – Google’s Wunschliste

(Stand 30.09.2016)

Quelle: Google

Darüberhinaus gibt es aber noch viele weitere, schier unendliche Formate. O.g. sind die gängigsten.

 

Spezifikationen

In der Regel werden folgende Dateiformate zugelassen

  • JPEG
  • JPG
  • PNG
  • GIF

Die Dateigröße sollte 150 KB nicht überschreiten, sonst wird das Banner als ein Rich Media eingestuft, was entweder deutlich teuer ist und/oder das Banner wird sogar vom Publisher abgelehnt. Bei animierten GIF Bannern muss die Animation oft nach einer bestimmten Zeitspanne enden und darf nicht „loopen“. Bei Google dürfen 30 Sekunden nicht überschritten werden. Außerdem muss die Frame-Rate unter 5 fps liegen.

Flashbanner werden zwischenzeitlich von den meisten Publishern abgelehnt und wurden meist durch HTML5 Banner abgelöst. Grobgesagt ist ein HTML5 Banner wie eine kleine Internetseite aufgebaut. Das Banner besteht aus einer Index.html inkl. CSS und Bildelementen. Die gestalterischen Möglichkeiten sind enorm. Fertige Templates lassen sich schnell und ohne große Kenntnisse jederzeit modifizieren. Diese unkomplizierten Banner ist auch prädestiniert für sogenannte AdBuilder Tools, wie sie z.B. von Flashtalking oder auch Google angeboten werden.

Inhalt & Design

Allgemein

Abhängig für welches Ziel das Banner ausgelegt ist, müssen einige Dinge beachtet werden. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Branding und Performance Bannern.
Branding Banner sind in der Regel, größer und auffälliger als Performance Banner. Banner mit Performance Zielen sind nicht so allgemein gehalten, sie sollen gezielt ansprechen und liefern meist mehr Informationen.

 Bestandteile der Banner sind

  • Logo / Slogan
  • Text
  • Bilder
  • Buttons
  • Ton

Banner sollen

  • Ansprechen
  • Eine Message transportieren
  • Im Gedächtnis / Unterbewusstsein bleiben
  • Zu einer Aktion anregen

Eine bekannte Handlungsempfehlungen sagt: das Logo und der Call-to-Action Button (CTA) müssen bei animierten Bannern, immer sichtbar sein. Bei vielen modernen Bannern wird diese Regel allerdings nicht mehr befolgt. Möglicherweise liegt das an den neuen technischen Möglichkeiten die das HTML5 Banner mit sich bringt.

Durch mehr Animation > mehr Bilder möglich > mehr Gefühlt transportieren > User ohne CTA zum Klicken animieren.

Die Schrift des CTA sollte sehr gut lesbar sein und sich farblich vom Button abheben. Bei kräftigen Farben empfiehlt sich weiß.

Branding vs. Performance

Besonderheiten Branding

Die Marke – nicht das Produkt – stehen im Fokus!

Es sollte (eigentlich) jederzeit zu erkennen sein, welche Firma / Marke sich hinter dem Banner verbirgt. Das wird in der Regel mit dem Firmen Logo oder einem sehr bekannten und geläufigem Slogan geschafft. In Ausnahmefällen, z.B. bei ganz neuen Marken die noch gänzlich unbekannt sind, wird darauf verzichtet. Das Banner soll in diesem Fall Interesse wecken, welches nur durch einen Klick auf das Banner und Weiterleitung zur Seite gestillt werden kann.

Branding Banner spielen oft mit dem Unterbewusstsein. Durch auffällige und permanente Präsenz sollen sie dem User im Gedächtnis bleiben, auch wenn er sich nicht direkt angesprochen fühlt. Bei einer möglichen späteren Produktsuche wird der User im Internet unvermeidbar mit der Marke / Brand in wieder Kontakt kommen, z.B. über SEA. Wenn er sich dann erinnert, hat das Branding Banner funktioniert!

Besonderheiten Performance

Das Produkt – nicht die Marke – steht im Fokus!

Die erfolgreichsten Performance Banner sind dynamische Banner. Dies Werbeform funktioniert am besten in Verbindung mit Retargeting / Remarketing. D.h. User die bereits auf der Internetseite waren und sich ggf. Produkte angesehen haben, können im Nachgang gezielt mit diesen Produkten oder z.B. Bestsellern, Sonderangebote usw. bespielt werden. Für diese Banner sind allerdings technische Voraussetzungen notwendig. Die Daten und Bildern werden über Schnittstellen oder Feeds abgerufen und aktuell gehalten.

Sonstige Informationen

Nice to Know – das Wallpaper

Das Wallpaper besteht aus einem Leaderboard (728×90) und einem Skyscraper (160×600). Beide Banner werden direkt nebeneinander platziert und ergeben so ein Banner das noch mehr Aufmerksamkeit erzeugt. Das lässt sich noch topen durch die Einfärbung  des Seiten-Body mit den Hintergrundfarben des Banners. Dadurch entsteht der Eindruck, das Banner liegt hinter der gesamte Seite. Bei modernen Wallpaper löst sich der Skyscraper beim Scrollen und bleibt immer im sichtbaren Bereich.

Sonderformate

Es gibt unzählige Sonderformate, z.B.:

  • Eingebettete Filme
  • Lightbox, Push UP, Banderole, Side Ad, Header Video usw. Testseite Sonderformate
  • Bild-Text

Bild-Text Banner bestehen aus einem kleinen Bild, oft nur ein Foto ohne CTA, und einem davon separierten kurzen Text, der z.B. ein Angebot offeriert. Bild-Text Banner können auch als Native Ads getarnt, im Content versteckt werden. Dem User soll nicht sofort zu erkennen sein, dass es sich um eine bezahlte Anzeige handelt.

Adblocker

Adblocker sind Addons in Browsern die verhindern, dass Banner angezeigt werden. Manche Publisher bieten technische Lösungen an, Adblocker zu ignorieren. Dieses Verfahren ist aber aus mehreren Gründen fragwürdig.

  • User die keine Werbung möchten und sogar Aufwand dafür betreiben, werden die Werbung noch störender empfinden -> negatives Branding
  • Unnötige Kosten


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