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SEO

Subdomain oder Unterverzeichnis? Diese Frage stellt man sich als Webmaster spätestens dann, wenn man das Kerngeschäft der eigenen Webpräsenz ergänzen, ausbauen oder kategorisieren möchte. So standen auch wir zur Veröffentlichung des Beyond Media Online Marketing Blogs vor dieser Entscheidung und haben uns für ein neues Verzeichnis entschieden. Wieso das unsere Wahl war und wann eine Subdomain sinnvoller ist, sagen wir Ihnen im folgenden Beitrag „Subdomain vs. Unterverzeichnis“.

Kurze Erklärung zum Einstieg in das Thema: Ein Beispiel für eine Subdomain ist blog.domain,de, während ein Unterverzeichnis wie folgt aufgebaut und in einem Unterordner abgelegt ist – domain.de/blog/

Die Beweggründe sich mit der Thematik einer Subdomain oder eines Unterverzeichnisses auseinanderzusetzen können unterschiedlicher Natur sein. Während eine Nachrichten-Website eine „Job-Unterseite“ veröffentlichen möchte, ist ein anderes Unternehmen dabei einen neuen Blog ins Leben zu rufen. Letzteres Vorhaben traf auch auf uns zu als wir 2013 unseren ersten Beyond Media Blogpost veröffentlicht hatten. Die Entscheidung ein Unterverzeichnis zu nutzen, nämlich beyond-media.de/blog/, möchten wir Ihnen nun erläutern und gehen dabei außerdem auf die sinnvollen Einsatzgebiete einer Subdomain ein.

Subdomain vs. Unterverzeichnis – so sieht’s aus!

  • Google sieht Subdomains in der Regel als eigenständige Domains, was bedeutet, dass Links, Autorität und Trust der Hauptseite keinen Einfluss auf das Ranking der Subdomain haben. Ebenso verhält sich das Ganze natürlich auch andersrum. Möchte man also mit den hochwertigen Inhalten auf seinem Blog wertvolle Backlinks für seine Hauptdomain sammeln, ist man mit einer Subdomain leider falsch beraten. Interessanterweise gelten Verlinkungen zwischen Subdomain und Stammdomain weiterhin als interne Links.
  • Betrachtet man nun das Unterverzeichnis wird schnell klar, dass hier alles intern auf der Stammdomain läuft. Also zahlen alle Backlinks, die auf das Unterverzeichnis gesetzt werden auch in die Autorität der gesamten Website ein. Verlinkungen zwischen Stamm- und Unterverzeichnis sind natürlich weiterhin intern, da alles auf einer Domain läuft.

Unternehmensblogs immer als Unterverzeichnis

Da der neue Blog im Falle unserer Domain beyond-media.de mit themenrelevanten Beiträgen angereichert werden soll, die also auch zum Hauptthema einer Online Marketing Agentur passen, war die Entscheidung ein Unterverzeichnis zu nutzen naheliegend. Eine Subdomain sollte hingegen zum Einsatz kommen, wenn man vom eigentlichen Thema abweicht und seine Webpräsenz beispielsweise um eine Job-Börse oder eine Dating-Plattform erweitern möchte, wie es neben dem amerikanischen Nachrichtenjournal „The Guardian“ auch schon viele andere Portale getan haben.

Sie sehen, das Thema rund um Subdomains und Unterverzeichnisse ist schnell erfasst und kann klar definiert werden. So ist es nicht schwer den richtigen Weg für sein Vorhaben zu finden. Die Umsetzung des Ganzen ist hingegen ein ganz andere Kapitel. Um auf die Frage im Titel dieses Beitrags zurückzukommen, sei gesagt, dass man im Hinblick auf SEO immer ein Verzeichnis nutzen sollte.

Möchten Sie auch einen Blog starten oder brauchen Hilfe beim Erstellen einer Subdomain? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und geben Ihnen neben unserer Webentwicklung auch ein Experten-Team der Suchmaschinenoptimierung an Ihre Seite. Bei uns ist Ihre Website in guten Händen.