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Hauptfeeds und Subfeeds im Merchant Center

Mit der Möglichkeit Subfeeds zu erstellen, realisiert Google für Werbetreibende eine einfachere Überarbeitung und Ergänzung der bestehenden Hauptfeeds, ohne diese aufwändig überarbeiten zu müssen. Wie eingangs schon erwähnt, ist die Qualität der Produktdatenfeeds ein ausschlaggebender Faktor für eine starke Performance von Shopping Kampagnen. Fehlende Attribute oder Angaben im falschen Format führen zu unnötigen Einbußen im Performancepotenzial eines jeden Onlineshops auf Google Shopping. Mit der Einführung von Subfeeds können bestehende Produktfeeds einfach und schnell ergänzt oder überschrieben werden.

Wie werden Subfeeds angelegt?

Um einen Subfeed zu erstellen, öffnen Sie zunächst wie gewohnt das Merchant Center. Unter "Artikel" findet sich dann der Reiter "Feeds". Hier werden Ihnen bestehende Haupt- und Subfeeds angezeigt. Unter der Option "Subfeed hinzufügen" können Sie dann ganz einfach einen neuen Subfeed erstellen:
 

Was müssen sie dann tun?

Ihr Subfeed braucht einen Namen. Achten Sie hierbei darauf, dass der Name aussagekräftig genug ist, den Feed gegebenenfalls leicht identifizieren zu können. 
Wählen Sie die Eingabemethode, die zu ihrem Modus operandi am Besten passt. Zur Auswahl stehen wie immer Google-Tabellen, die sie einsenden; der geplante Abruf vom Server durch Google und der Upload von Dateien über SFTP, FTP, Google Cloud Storage oder das Merchant Center.
Dann muss der Subfeed auf jeden Fall mit einem Hauptfeed verknüpft werden, für dessen Produktdaten er gelten soll. Hier werden Sie auch gebeten Land und Sprache auszuwählen. 
Je nach gewählter Eingabemethode, können Sie dann noch einen Abrufzeitplan festlegen, um die Dateien nicht immer händisch aktualisieren zu müssen. 
Hat das alles geklappt, finden Sie im Merchant Center unter dem Abschnitt "Feedregeln" eine automatisch erstellte Regel, die die Produktdaten des Haupt- und Subfeeds verknüpft.

Was ist mit Hilfe der Subfeeds genauer möglich?

Google definiert den Subfeed als "sekundäre Datenquelle, die verwendet wird, um zusätzliche Attribute (erforderlich und optional) bereitzustellen, die möglicherweise in Ihrem Hauptfeed fehlen." (Quelle: https://support.google.com/merchants/answer/7439058?hl=de)

Hervorzuheben ist hierbei, dass Subfeeds niemals als Hauptdatenquelle verwendet werden können. Das bedeutet genauer, dass Sie in Subfeeds nur Daten ergänzen oder überschreiben können für Artikel (und deren id's), die im Hauptdatenfeed schon vorhanden sind. So erklärt sich auch die Voraussetzung, dass innerhalb eines Subfeeds mindestens eine (im Hauptfeed schon verwendete) ID vorhanden sein muss, sowie ein ergänzendes oder zu überschreibendes Attribut.

Unter anderem können Sie so folgende Attribute ergänzen/optimieren:

  • Benutzerdefinierte Labels 
  • Angebots-IDs für Aktionen
  • Titel
  • Ausschließen von Artikeln
  • Fehlende GTINs
  • bei lokaler Produktverfügbarkeit Informationen zum lokalen Inventar

Fazit

Subfeeds bieten unserer Meinung nach eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, von externernen Optimierungstools losgelöst, kleinere Änderungen vorzunehmen. So können Zeit und Ressourcen gespart werden, die es kosten würde, die Produktdaten durch beispielsweise technische Betreuung aufwändig anpassen zu lassen. Wir sagen ganz klar: Daumen hoch, Google! :)